Steelness Angel

 
 

Hallo, ich bin Jasmin Nardun, doch dort wo ich herkomme heiße ich nur SA 315. Das   SA steht für Steelness Angel. Also Stählerner Engel.

Ich bin gerade 21 Jahre, und beschütze Naild. Ich bin eine der 620 Engel die Nailds Leibgarde sind. Ich war als ich zu dieser Mannschaft kam gerade 17 und die jüngste von allen, wir alle sind junge Frauen und haben nur ein Ziel Naild zu schützen und wenn es uns das Leben kostet. Ich kam zu dieser Leibgarde, weil ich dem Aussehen eines Engels entspreche. Zu beginn musste ich mich einer schmerzhaften Operation unterziehen, in der ich meine Flügel bekam.

Was wir tun ist leicht zu verstehen. Im Jahre 2999  kam Naild auf unsere Erde. Er wurde als Beschützer der Erde ausgewählt und muss von uns beschützt werden. Ich wurde in der Stadt NNY 52 ausgebildet, diese Stadt war früher unter dem Namen New York bekannt und ist nun kaum noch eine Stadt, sondern eher ein großes Ausbildungslager und viele Labore in denen die neuen Engel ihre Flügel bekommen.

Wir werden immer weniger, da es immer weniger Menschen auf der Welt gibt und das ist eines der Dinge die Naild und wir Engel zu schützen versuchen außerdem schützen wir die Natur, denn sie ist stark in Gefahr und den Großteil der Luft reinigen und erneuern wir selbst. Und die Tiere, sie gibt es kaum noch und die Arten die noch leben, existieren ausschließlich im Meer. Alle Landlebewesen sind ausgestorben und wir versuchen die Meerestiere noch zu retten. Naild hat die Kraft die Natur wieder herzustellen, doch gibt es zu viele Feinde die hoffen das er stirbt. Doch einen Engel kann man nicht so leicht töten. Deshalb werden immer mehr Bäume und Pflanzen zerstört und die Tiere die noch leben getötet. Mit jedem Lebewesen der Natur, das stirbt sinkt Nailds Kraft und es wird für ihn immer schwerer die Natur zu beschützen. Er selbst ist schon lange nicht mehr bei unseren Aufträgen dabei, zu schwach ist er schon aber eine höhere Kraft lässt ihn am Leben, denn wenn er sterben würde, dann würde diese Welt untergehen, ohne uns wäre sie schon lange untergegangen.

 

Löwen sind mir nur aus Museen bekannt, sie sind schon vor 500 Jahren ausgestorben genau wie fast alle anderen Lebewesen. Der Mensch hat es immer noch nicht geschafft neue Planeten zu besiedeln, obwohl es doch so einfach wäre, aber die Leute verstehen es nicht. Und nun droht eine weitere Katastrophe, die globale Erwärmung ist zu weit vorangeschritten. Die Polkappen existieren kaum noch und viele Länder sind nur noch Erinnerungen. Seit Jahren kennen wir nur noch Hitze, es gab schon lange keinen Winter mehr und die Sonne sieht man nur noch sehr, sehr selten, denn über der ganzen Welt liegt ein Schatten, die Abgase der Fabriken und der früheren Autos haben unsere Luft verdreckt.

Immer mehr Leute werden Krank und sterben. Zwar wurde inzwischen eine schonende Therapie gegen Krebs entwickelt, aber sie ist so teuer das gewöhnliche Bürger sie nicht bezahlen können, deshalb sterben sie an Krebs und Krankheiten die es vor 3000 Jahren das letzte mal gegeben hat.

Die Pest oder auch der Schwarze Tot breitete sich auf dieser Welt wieder aus und wir können kaum etwas dagegen tun.

„SA 315, du sollst zu Naild kommen. Er hat ausdrücklich nach dir verlangt.“ Ich nickte. Ich verließ den Raum und breitete meine Flügel aus. Wer mir die Nachricht gerade überbracht hatte war. BA 200. Er ist ein Black Angel, aber ich nenne ihn immer nur James. Er ist so etwas wie mein Beschützer. Er kümmert sich um mich und hat mir auch schon das Leben gerettet. Als ich gerade dabei war, hatten wir einen wichtigen Auftrag. Ich hätte noch gar nicht fliegen dürfen, denn ich hatte meine Flügel erst vor zwei Wochen bekommen. Die Wunden hätten noch heilen müssen, aber man brauchte jeden einzelnen Engel. Es war der letzte Auftrag bei dem Naild selber mitflog.

Die Schlacht dauerte drei Tage und am zweiten traf mich eine Kugel in der Schulter. Ich stürzte in die Tiefe, denn die Kugel war durch meine Schulter hindurch und durch meinen Flügel gedrungen. Die Kugel unsere Feinde sind besondere, sie zerstören, wenn wir einmal getroffen sind unsere Flügel. Ich hatte keine Kontrolle mehr und die Wunden an meinem Rücken rissen wieder auf. Kurz vor dem Aufprall spürte ich wie ich aufgefangen wurde, sanfte Hände hielten mich und schwarze Flügel umhüllten mich. Als ich wieder erwachte spürte ich wie jemand meine Wunden versorgte. Ich wandte meinen Kopf um und sah nur schwarze Flügel. Ich spürte keine Schmerzen und dann schaute er mich an. Mit einem tiefen Abgrund in den Augen. Er hatte meine Wunden geheilt. Er hatte ein neues Verfahren entwickelt mit dem er selbst die Wunden der Kugeln heilen konnte. Es war noch nicht ausgereift genug, doch Naild selber hatte gesagt er solle mich heilen.

Ob ich James liebe? Ja ich tue es, von ganzem Herzen. Ich würde nur für zwei Personen mein Leben opfern und das wäre Naild und er.

Ich stand nun vor der Tür zu Nailds Raum. Ich hatte ihn noch nie betreten und fürchtete mich nun ein bisschen davor. Zwei Wächter öffneten mir nachdem sie meinen Chip überprüft hatten und dann betrat ich ihn. Meine nackten Füße betraten kalten weißen Marmor. Die Türen fielen hinter mir zu und dann schaute ich nach oben Ein Sternenhimmel bedeckte die Decke und ich konnte nicht sagen wie hoch sie war. Doch in der Mitte schwebte ein Kristall der das Sternenlicht reflektierte. Hier im Raum gab es keinerlei Möbel und tausend Bücher schwebten an den Wänden. Ich war wie erstarrt und dann spürte ich wie sich meine Flügel ausbreiteten, meine Füße den Erdboden nicht mehr berührten und ich empor flog in Richtung des Kristalls. Oben angekommen setze ich weich auf und dann sah ich ihn vor mir Naild. Er saß meditierend auf dem Boden schaute nicht auf, aber sprach mich an: „Jasmin, du weißt wir Engel dürfen nicht lieben, aber du tust es und deshalb bist du hier. Ich muss mit dir über James reden. Er ist ein Black Angel hat sich der Bekämpfung von Krankheiten gewidmet. Du wirst bald weitere Einsätze fliegen und er wird hier bleiben. Generell habe ich nichts dagegen das du ihn liebst und glaub mir er liebt dich auch, doch ich kann es nicht zulassen das es unsere Aufträge unsere Mission gefährdet. Du hast nun zwei Möglichkeiten. Du wirst ein Black Angel, unterziehst dich einer erneuten Operation und bleibst dann hier, oder aber du bleibst ein Engel, vergisst deine Liebe und fliegst weiter um die Welt zu beschützen. Sag jetzt nichts, du hast 24 Stunde Zeit, verbringe sie mit James, verbringe sie alleine, wie du willst, aber entscheide dich. Nun gehe, dieses Gespräch hat mich viele Kräfte gekostet. Wähle weise.“

Ich breitete meine Flügel aus und flog los. Ich flog hinunter durch die Tür und dann hinunter. Ich sah James schon von weitem er wartete auf mich. Tränen traten mir in die Augen. Nein ich konnte jetzt nicht mit ihm reden. Immer mehr Tränen liefen meine Wange herunter. Ich flog weiter zum Biotob. Die Wächter öffnete mir und erst als ich im Schmetterlingsgarten ankam legte ich meine Flügel an setzte mich in mitten der umherfliegenden Schmetterlinge auf den Boden den hier konnte ich nachdenken.

Ich schloss die Augen und dachte an das was Naild gerade zu mir gesagt hatte. Ich könnte James lieben, müsste dafür aber noch einmal operiert werden und ich würde ein Black Angel werden, oder aber ich vergass meine Liebe und durfte weiter als Stählerner Engel die Welt beschützen. Naild hatte mir 24 Stunden gegeben und ich musste die wohl schwerste Entscheidung meines Lebens treffen.

Ich saß noch nicht lange zwischen den ganzen Schmetterlingen als sich Arme um mich legten und mich schwarze Flügel einhüllten. Ich wusste wer da hinter mir saß, es war James, er war mir gefolgt. „Jasmin, was ist geschehen?“, fragte er mit sanfter Stimme. Ich schaute ihn nicht an und löste mich auch nicht aus dieser Umarmung. Ich begann nur zu stammeln: „Naild, er will das ich mich entscheide.“

„Wofür sollst du dich entscheiden?“ „Ob ich ein Stählerner Engel bleiben will, oder ob ich ein Black Angel werde.“

„Wieso sollst du ein Black Angel werden?“

„Weil ich dann lieben darf, dann könnten wir zusammen bleiben.“

Nun war es James der die Umarmung löste. Er ging um mich herum, kniete sich vor mich hin und schaute mir in die Augen.

„Ich kann nicht zulassen, dass du ein Black Angel wirst. Deine Aufgabe ist es diese Welt zu beschützen und niemals möchte ich dass du dieses Leben aufgibst. Ich werde hier immer auf dich warten und meine Liebe zu dir wird nie sterben.“

„Aber James du verstehst es nicht. Ich muss meine Liebe vergessen, sie würde mich nur bei unseren Aufträgen behindern.“

„Dann vergiss deine Liebe, aber vergiss nie dass ich immer für dich da sein werde.“      

Wir schauten uns beide an und dann beugte er sich nach vorne und küsste mich. Ich schloss die Augen und genoss diesen Kuss und natürlich erwiderte ich ihn auch.

Am nächsten Tag flog ich wieder hinauf zu Naild um ihm über meine Entscheidung zu informieren. Zwar hatte James noch lange auf mich eingeredet, aber ich wollte ihn nicht verlassen. Als ich nun Naild gegenüber stand konnte ich kein Wort sagen. Tränen liefen über meine Wange und dann begann  erneut er zu sprechen: „Jasmin, du brauchst nichts sagen, ich kann in dein Herz schauen, ich kann deine Entscheidung sehen und ich freue mich über sie. Es ist schwer für dich einen Teil deines Lebens aufzugeben, aber auch über diesen Schmerz wirst du hinweg kommen. Ich danke dir.“

Ich nickte wandte mich um breitete meine Flügel aus und flog nun wieder davon. Es war mir so schwer gefallen mich zu entscheiden.

Es war nun zwei Wochen nachdem ich mich entschieden hatte. Die Stählernen Engel sollten den wohl wichtigsten Kampf ihres Bisherigen Daseins bestreiten. Wir alle standen auf dem großen Platz unter Nailds Turm. Wir schauten nach oben und dann kam Naild aus dem Turm heraus. Er breitete seine Flügel aus und kam zu uns herab geflogen. Einige Meter über uns blieb er schweben und begann zu sprechen: „Meine Engel, ich kann euch keine Aufbauende Worte schenken. Die Zeit ist gekommen da das Schicksal der Welt in unseren Händen liegt. Ich werde diesen Auftrag mit euch fliegen und wenn es mein Ende bedeuten sollte. Ich liebe diese Welt und ich würde alles dafür tun, dass sie bestehen bleibt. Ihr wurdet über den Auftrag informiert, wir müssen die feindlichen Reihen durchdringen und eine kleine Gruppe, die auch schon ausgewählt wurde wird mit mir zusammen ins Herz des Bösen vordringen. Nun breitet eure Flügel aus und macht euch bereit.“ Wir breiteten unsere Flügel aus und ich flog zusammen mit den Stählernen Engel los.

Ja, ich hatte mich entschieden, ich vergas meine Liebe, ich flog weiter als Engel, weiter um diese Welt und auch James zu beschützen. Ich schaute mich noch einmal um. Er schaute mir nach und seine schwarzen Flügel machten ihn noch schöner.

Unser Auftrag führte uns nach Paris. Hier in den Unterirdischen Katakomben war unser Feind. Wir hatten Paris kaum erreicht da kamen uns unsere Feinde schon entgegen. Es waren nichts anderes als Dämonen. Gepanzerte Dämonen mit starken Feuerwaffen. Wir waren genug Engel um diese Feinde zu bekämpfen, doch zu viele wurden verletz und einige starben sogar. Und dann kamen sie zusammen, die Engel, die zusammen mit Naild in die Katakomben vordringen sollten. Ich blieb draußen, am Himmel über Paris, ich sollte einer der nun nur noch 150 Engel sein die den Luftraum sicherten. Zwar waren die meisten Gebäude ziemlich zerstört, doch Paris war nicht so umgebaut worden wie New York. Ich flog über Paris und erkannte trotz der Verwüstung noch immer die Schönheit. Und dann außerhalb von Paris sah ich zum ersten mal in meinem Leben das Schloss Versails, mit seinen ehemaligen großen Springbrunnen, den riesen Gärten und dann das Schloss. Es war fast vollständig zerstört und trotzdem landete ich, ich wollte es mir anschauen. Ich legte meine Flügel an und trat in das Schloss hinein, ich wollte es mir anschauen. Ich wusste dass es gefährlich und töricht war aber irgendetwas zog mich wie magisch an.  

Ich durchstreifte die großen Säle und war noch immer erstaunt, so etwas hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Ich vergas die Sorgen, die ich mir hätte eigentlich machen sollen, aber irgendetwas verzauberte mich so sehr das ich nicht auf meine Umgebung achtete. Ich war versunken in meinen Gedanken, in meinen Gedanken war ich bei James. Ich ging weiter durch das Schloss und kam an eine Tür die noch vollständig erhalten war, ja hier kümmerte sich sogar jemand regelmäßig darum dass sie nicht zerfiel. Ich drückte an der Klinke und zu meiner Verwunderung ging die Tür auf. Ich öffnete sie und trat nun in einen Saal, dem die Zeit nicht angetan hatte. Hier kümmerte sich jemand regelmäßig um den Erhalt. Überall an auf dem Boden und an den Wänden in großen Regalen lagen, standen und stapelten sich Bücher. Ich ging weiter in den Raum. Ich trat auf einen großen Schreibtisch zu und schaute mir die Bücher an, keines trug einen Titel. Ich nahm eines in die Hände und schlug auf einer beliebigen Seite auf. Was ich nun sah und las schockte mich zutiefst. Es waren Pläne, für Waffen, Gifte und alles was uns Engeln etwas anhaben konnte. Sie beschrieben wie die Waffen gebaut wurden, was mit unseren Flügel geschah und wie die Gifte unseren Körper schädigten. Ich blätterte ein Buch nach dem anderen durch und ich erfuhr immer mehr über unsere Feinde. Ich war so vertieft dass ich nicht merkte wie sich jemand an mich heran schlich. Ich spürte nur noch einen stechenden reißenden Schmerz und dann fiel ich zu Boden. Ich wusste nicht wer mich niedergestreckt hatte, noch was danach alles geschah. Ich kann mich nur noch darin erinnern, dass ich als ich wieder erwachte James sah. Er saß auf meinem Bett, seine schwarzen Flügel angelegt und meine Hand haltend. Ich versuchte mich aufzusetzen, spürte aber zu große Schmerzen. James bemerkte dass ich mich rührte und schaute mich an. Er lächelte als er sah das ich erwacht war doch sprach er dann gleich: „Bleibe liegen, bewege dich nicht, deinen Wunden heilen nur sehr langsam. Aber es ist schön das es dir schon wieder besser geht.“

Ich lächelte fragte ihn aber seit wann ich schon hier war.

„Du bist jetzt seit knapp 2 Wochen wieder hier. Die Engel brachten dich schwer verletz, fast schon Tod hier wieder her. Jasmin du musst noch etwas erfahren, aber es ist besser wenn Naild es dir erzählt.“

James schaute auf und Naild trat an mein Bett. Es schien ihm wieder besser zu gehen. Er ging um mein Bett herum und sprach dann: „Jasmin, es war zwar töricht doch gleichzeitig auch gut für uns. Du hast die Aufmerksamkeit unsere Feinde von uns abgelenkt und du hast viele wichtige Sachen erfahren, die ich aus deinen Gedanken herausgelesen habe und dafür danke ich dir, doch du hast dich in große Gefahr gebracht und musstest einen hohen Preis dafür bezahlen, deine Flügel wurden vollständig zerstört und du wirst nicht mehr als Stählerner Engel fliegen können.“

Tränen traten mir in die Augen ich hatte mich gegen meine Liebe entschieden und nun durfte ich nicht mal mehr mein Leben führen, für das ich mich entschieden hatte.

„Warte, warte noch mit deinen Tränen Jasmin, wir, besser gesagt unser Team und auch James, sie gaben dir in einer langen Operation neue Flügel. Keine Stählernen, dafür aber leichtere und du bist der erste Mensch der weiße Flügel tragen darf. Du hast uns geholfen unsere Feinde einzusehen und ich wollte dich belohnen. Ab sofort bist du nicht mehr SA 315 nein du bist ein White Angel der erste und du darfst deinen Namen weiter tragen und du darfst James lieben.“

Ich schaute Naild und dann James an. Beide lächelten und nickten. James beugte sich über mich und küsste mich. Weiter zwei Wochen später durfte ich endlich wieder aufstehen. Ich trat vor einen Spiegel und breitete meine neuen Flügel aus. Weiße Flügel die sich um mich legen konnten. James trat hinter mich breitete seine schwarzen Flügel aus und ich sah das sie noch etwas größer waren als meine außerdem schimmerte meine Flügel ganz schwach. Ich durfte noch nicht fliegen aber ich wollte den Wind spüren, denn wozu waren Flügel gut wenn man den Wind nicht spüren konnte. James sah was ich fühlte. Ich legte meine Flügel an und schaute nach unten. James hob mich hoch, trat nach draußen und  flog dann los. Ich genoss den frischen Wind der mich umfing und wusste nun was ich vergessen hatte bei unseren ganzen Aufträgen. Ich hatte vergessen was es heißt zu genießen. Dieses Geschenk zu genießen was Naild uns gemacht hatte. Ich weiß nicht wie lange wir flogen, als schließlich ein Gewitter aufzog. James machte sich auf dem Rückweg und als er landete begann es gerade zu regnen. Ich stand dort nun im warmen Regen und spürte dass er nicht mehr sauer war. Ich blickte mich um und sah dass sich irgendetwas hier verändert hatte.

„James, was ist hier geschehen? Hier ist alles irgendwie verändert. Soviel Hoffnung. Ich kann es nicht beschreiben.“

„Jasmin, dank deines Einsatzes ist etwas geschehen. Wir haben es geschafft endlich einige Tiere wieder auf diese Welt zu bringen. Komm ich möchte dir etwas zeigen.“

Im strömenden Regen gingen wir los und nach kurzem waren wir an einer Großen Halle angelangt die wohl neu sein musste. Wir traten ein und mir stockte der Atem. Man hatte hier eine wundervoll komplette Landschaft nachgebildet. Der Ideale Lebensraum für fast alle Tierarten. Wir gingen hinein und um uns herum flogen Vögel. Ein Bachlauf speiste einen Künstlich angelegten See und unter einem Baum spielten Löwen Babys.

„Darf ich mich ihnen nähern?“, fragte ich James.

Er nickte mir zu und ich ging langsam auf die Löwenbabys zu. Kurz vor ihnen kniete ich mich auf den Boden. Zuerst fauchten sie mich an als sie aber merkten das von mir keine Gefahr ausging kamen sie vorsichtig auf mich zu. Sie beschnupperten meine Hand und ließen sich dann von mir streicheln. Ich spielte mit ihnen und James stand nur da und beobachte mich lächelnd. Ich konnte nicht glauben was das geschehen war. Man hatte die Tiere wieder auf die Erde gebracht, also gab es doch noch Hoffnung dass diese Erde wieder einmal so werden würde wie sie schon einmal war.

 

Hier nun endet meine Geschichte, dank meiner Hilfe oder besser gesagt meiner Torheit konnten wir unsere Feinde endgültig besiegen. Es kamen noch mehr Engel auf diese Welt und wir bauten sie nach und nach wieder auf. Heute bevölkern die Tiere wieder die Erde und die Menschen haben gelernt wie man mit der Welt umgehen muss. Wir Engel beschützen sie immer noch und werden es immer tun, zwar werden immer noch Stählerne Engel ausgebildet, aber ich möchte nie wieder einer sein. Ich bin glücklich als White Angel und ich darf nun offiziell James einen Black Angel lieben.

 
 
The End